Melville, Herman (#5305) Bartleby, der Schreiber Das Leben Herman Melvilles gereichte heutzutage zu einem Roman. Das aus der Retrospektive einer überhitzten Digitalisierung als so gemächlich betrachtete 19. Jahrhundert hatte es in sich. Melville, Sohn schottischer und niederländischer …
| Heine, Heinrich (#5306) Zur Geschichte der Religion und Philosophie in Deutschland Heinrich Heine, der deutsche Jude und Demokrat, den es früh ins Pariser Exil trieb, war es eine Herzensangelegenheit zwischen den Franzosen und Deutschen zu vermitteln. Mit den Französischen Zuständen hatte er den Deutschen erklärt, was im …
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Thackeray, William (#5307) Jahrmarkt der Eitelkeit Den Titel "Jahrmarkt der Eitelkeit" zitiert der Verfasser im "Roman ohne Held", so der Untertitel, unzählige Male. Er fügt ihn in solchen Momenten ein, in denen der Autor unterschwellig seine Meinung zu den eben geschilderten …
| Hebbel, Friedrich (#5308) Poesie der Idee - Tagebuch Diese fast vierhundert Seiten sind bei Weitem nicht das vollständige Tagebuch des Dramatikers Friedrich Hebbel. Eine vierbändige, kartonierte Gesamtausgabe, jeder Band etwa 50 Euro und 500 Seiten, wäre (im Salzwasser- Verlag) auch noch zu …
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Büchner, Georg (#5309) Leonce und Lena „Dantons Tod“ und „Woyzeck“ sind allgegenwärtig. Seltener hört man jedoch von „Leonce und Lena“, ein komödiantisches Lustspiel Büchners (1813-1837), welches hiermit kurz vorgestellt wird.
Die Handlung ist gänzlich einfach …
| Puschkin, Alexander (#5310) Gedichte Alexander Sergejewitsch Puschkin, 1799 in Moskau geboren und 1837 in St. Petersburg einem Duell zum Opfer gefallen, verfasste zwischen diesen Jahren Poesie und Prosa, die mit der Zeit nichts verloren hat, auch wenn die Mehrheit der hiesigen …
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von Platen, August (#5311) Memorandum meines Lebens "Memorandum meines Lebens" ist die Autobiographie des längst in Vergessenheit geratenen deutschen Dichters August Graf von Platen-Hallermünde (1796-1835). Sie folgt der Intention, eine aufrichtige Selbstschilderung abzuliefern, also, so …
| von Platen, August (#5312) Wer wusste je das Leben? "Wer wusste je das Leben?" ist eine Auswahl an Gedichten von August von Platen (1796-1835), die von Rüdiger Görner getroffen worden ist. Um beurteilen zu können, inwiefern man diese Auswahl an sich für gelungen halten kann, müsste …
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Hugo, Victor (#5313) Der Glöckner von Notre-Dame Mal ehrlich, liest man den Titel: "Der Glöckner von Notre-Dame", dann rümpft sich die Nase. Man verbindet mit ihm unzählige Kitsch- und Trickverfilmungen, hat vor Augen, wie der hässliche Quasimodo den Menschen Schrecken ein- und der …
| Leopardi, Giacomo (#5314) Canti / Gesänge Wen der Pfeil des Schönen je getroffen ... - das wäre ein passender Einleitungssatz, wenn man vorhätte, die Canti/Gesänge des Giacomo Leopardi (1798-1837) zu besprechen und sogleich in die rechte Richtung zu weisen. Oder man fängt mit einem …
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Stendhal (#5315) Rot und Schwarz Die Geschichte, die uns der Roman "Rot und Schwarz" erzählt, spielt im Frankreich der 1830er Jahre. Die damalige Gesellschaft ist von den Klassenunterschieden zwischen Adel, Bürgertum und Unterschicht geprägt. Julien Sorel, Held des …
| Stendhal (#5316) Über die Liebe "Über die Liebe" - welch ansprechender Titel! Noch schöner klingt er im französischen Original: De l´amour. Stendhal alias Henri Beyle (1783-1842) hat ihn seinem Essay, der hier nun besprochen werden soll, verliehen.
"Ich …
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