Der Affe Momo sitzt bei seiner Mutter unter dem Baum im Urwald. Er langweilt sich. Nach verschiedenen vergeblichen Vorschlägen, sagt seine geduldige Mama: „Sing mir doch was Tolles, mein Schatz!“
Doch der kleine Momo hat verstanden: „Bring mir einen Goldschatz!“
Und so macht sich der kleine Affe auf die Suche quer durch den Urwald. Mit ihm begegnen die Kinder, denen das Buch vorgelesen wird (es ist durchaus auch als Gute-Nacht-Geschichte geeignet) vielen unterschiedlichen Tieren, die Momo befragt und die jeder eine anderen Vorstellung davon haben, was ein Schatz ist oder sein könnte.
Abends kommt Momo sehr enttäuscht mit leeren Händen nach Hause. Doch seine Mutter hält ihm den Spiegel vor das Gesicht und sagt freudestrahlend: „Aber ich hab doch schon einen Schatz!“
Humorvolle Szenen und die unterschiedliche Sprachweisen der verschiedenen Tiere, die Momo auf seiner Suche trifft, machen beim Vorlesen viel Spaß und sorgen für Heiterkeit.
Die Botschaft selbst kann indes nicht oft genug von Eltern an ihre Kinder vermittelt werden: Du bist der größte Schatz der Welt.
Andrea Schütze, Der größte Schatz der Welt, Ravensburger Verlag 2016, ISBN 978-3-473-44674-2
[*] Diese Rezension schrieb: Winfried Stanzick (2016-03-14)
Hinweis: Diese Rezension spiegelt die Meinung ihres Verfassers wider und muss nicht zwingend mit der Meinung von versalia.de übereinstimmen.